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14:24h, Freitag 25.07.2008
Kreisliga A: Andreas Millkuhn droht das Karriereende

Aspe startet Versuch Nr. 3


Bad Salzuflen-Aspe (fab). Zwei Vize-Meisterschaften in Folge reichen doch eigentlich, oder? Klappt´s in diesem Jahr endlich wieder mit der Rückkehr des SV Werl-Aspe in die Fußball-Bezirksliga? Eines ist jedenfalls klar: "Wir wollen auch in der kommenden Saison eine scharfe Klinge in der A-Liga schlagen und oben mitspielen", erklärt SV-Obmann Thorsten Gronemeier. Aspe setzt auf den Faktor Eingespieltheit, muss aber, zumindest in der Anfangsphase auf seinen wichtigsten Mann verzichten. Andreas Millkuhn wird voraussichtlich aufgrund seines Sehnenrisses in der Schulter (zugezogen in den Spielen gegen Salzuflen) noch drei bis vier Monate ausfallen. Selbst das Karriereende des mittlerweile 38jährigen Sturmtanks sei nicht ganz auszuschließen. "Wir müssen abwarten", berichtet Gronemeier, der natürlich darauf hofft, dass "Mille" seinem Coach Bernd Gorski spätestens im Oktober wieder zur Verfügung steht. Ein weiterer erfahrener Mann hat seine Schuhe bereits nach der abgelaufenen Saison an den Nagel gehängt: Kai Bieler hat fertig. Bliebt die Frage, wer Verantwortung auf dem Platz übernimmt, wenn es mal nicht so läuft? Davor ist Gronemeier aber nicht all zu bange: "Ob unserer Kapitän Benni Holt, Lars Bürger, der einen Satz nach vorne gemacht hat oder die beiden älteren Marc Meierkord sowie Stefan Brunk, alle vier haben Führungsqualitäten." Schmerzlich vermissen werden die Asper jedenfalls ihren 6er Asim Incekara, der laut Aussage von Gronemeier zum TSV Schötmar "wechseln musste". "Das tut mir vor allen Dingen für ihn selbst unwahrscheinlich leid", so Gronemeier. Außerdem Viktor Pries den Verein gen Hörstmar-Lieme verlassen. Nur noch sporadisch steht dem SV Ersatzkeeper Sascha Stambolija zur Verfügung. Seinen Platz hinter Brunk hat ab sofort Nils Nolting (kommt aus der eigenen A-Jugend) inne. Generell scheint die Gorski-Truppe auf junge Wilde zu setzen. Mit Moritz van de Loo (TBV Lemgo, Mittelfeldspieler) und Christian Fahrenkamp (TuS Almena, Abwehrspieler) wurden zwei Akteure verpflichtet, die letzte Saison noch in der A-Jugend hinter dem Ball herjagten. Zudem kommen Offensivmann Kadar Fahro vom SVA Heidelbeck und Außenbahnspieler Daniel Schmidt vom VfL Herford. "In der Breite haben wir uns vernünftig verstärkt", meint Gronemeier, der sich immens darüber freut, dass in Aspe wieder eine echte Mannschaft zusammengewachsen ist. "Viele Spieler kommen aus unserer eigenen Jugend, wohnen direkt im Ort und machen auch außerhalb des Platzes viel miteinander", schwärmt der bekennende Schalke-Anhänger von dem neu entstandenen Teamgeist. Als Titelfavoriten sieht Gronemeier in erster Linie Leopoldshöhe, aber auch Extertal und Hörstmar an. "Aber auch wir wollen oben mitspielen, es sollte mindestens Platz 5 herausspringen." Getestet wurde auch schon. Gegen Hückeraschen wurde mit 1:3 verloren. Beim Salzufler Blitzturnier landete Aspe gegen den Altenhagen und Diestelbruch zwei 0:0-Unentschieden. Und gegen Türken Horn wurde mit 2:1 gewonnen. Am heutigen Donnerstag ist für den SV um 19 Uhr Anstoß im Kreispokalwettbewerb in Ahmsen.

Der insider-Tipp:

Auch in diesem Jahr wird Aspe wieder um den Titel mitspielen - das ist klar. Ob´s am Ende aber was mit dem Aufstieg wird, ist schwer zu sagen, zumal die Spitze in der Breite noch mal stärker geworden ist.

Foto: Die Mannschaft des SV Werl-Aspe auf einen Blick. Hinten von links: Stefan Brunk, Moritz van de Loo, Patrick Engler, Benjamin Holt, Axel Funke, Sascha Jablonsky, Lars Bürger; vorne von links Christian Fahrenkamp, Kadar Fahro, Christoph Schweppe, Daniel Schmidt, Julian Dewitz, Alex Schneider und Olcay Esen.



fabian.klipsch

Der Beitrag wurde am Freitag, dem 25. Juli 2008 um 14:24 Uhr veröffentlicht und wurde unter Startseite, Sport abgelegt.


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