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13:18h, Sonntag 22.02.2009
Kreis und Stadt Detmold auf Integrationsmesse

Angebote für Migranten schaffen


 

Kreis Lippe/Detmold. Mit ihren Integrationsprojekten präsentierten sich der Kreis Lippe, die Netzwerk Lippe GmbH und die Stadt Detmold jetzt auf der vielbesuchten KOMM-IN-Fachtagung und der dazugehörigen Messe in der Stadthalle Kamen. Ausgesuchte Projektpartner stellten dort Erfahrungen und Ergebnisse ihrer Integrationsarbeit vor. KOMM-IN ist ein Integrationsprogramm des Landes NRW, das Kommunen bei der Aufgabe unterstützt, bestmögliche Voraussetzungen, Angebote und Strukturen für die Integration von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte zu schaffen.

Unter dem Titel „Kompetenzen entdecken, sichtbar machen und fördern“ möchte der Kreis mit den  lippischen Migrantenselbstorganisationen (MSO) ins Gespräch kommen und eine Vernetzungstruktur aufbauen und etablieren. „Die MSO sollen strategische Partner im weiteren Integrationsprozess werden. In diesem Zusammenhang werden unter anderem Multiplikatorenschulungen in Verbindung mit Elternarbeit durchgeführt“, erläutert Sabine Beine, Integrationsbeauftragte des Kreises Lippe, die Ziele des Projektes, die sie nun auch in Kamen vorstellte. Parallel werden Assessment-Verfahren für Jugendliche mit Migrationshintergrund angeboten, um Stärken und Schwächen auszuloten. „Wir wollen Jugendliche bei der beruflichen Orientierung unterstützen und auch die Eltern für das Thema sensibilisieren“, sagt Beine. Innerhalb der KOMM-IN-Förderung der Stadt Detmold erstellten die Verantwortlichen in der ersten Phase ein Integrationskonzept für die Stadt. In der zweiten Förderphase wurde eine Koordinierungsstelle für die Integrationsarbeit eingerichtet. „Als Grundlage für die weitere Arbeit haben wir ein Netzwerk installiert, an dem sich Migrantenorganisationen, Beratungsstellen und verschiedene Organisationen und Gremien beteiligen“, berichtet Stefan Fenneker, Koordinator für Integration bei der Stadt. „Wir haben die Sprachförderangebote analysiert, ein Sprachförderkonzept entwickelt und einen Wegweiser für Migranten erarbeitet“.

Die Projekte aus Lippe fanden auf der Fachtagung und der Messe hohen Zuspruch.

 

Bildtext: Stellten die lippischen Integrationsprojekte vor: (von links) Orhan Aydin (Netzwerk Lippe), Sabine Beine, Dr. Wolfgang Sieber (Netzwerk Lippe GmbH), Dr. Stefan Bucholt  (Bezirksregierung Arnsberg, Kompetenzentrum für Integration) und Stefan Fenneker.



tina.schell

Der Beitrag wurde am Sonntag, dem 22. Februar 2009 um 13:18 Uhr veröffentlicht und wurde unter Lokales, Startseite abgelegt.


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